Willkommen bei der 

Freundschaftsinitiative "ISTRA" e.V.

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Berichte und Aktivitäten aus dem Jahr 2018 finden Sie im Archiv!                 

Termine bitte vormerken:

September Istra-Reise ?

28. Sept. 2019 Altpapiersammlung

 

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Gedenkfeier 9. Mai

Anlässlich der Beendigung des Zweiten Weltkrieges fand auf dem russischen Soldatenfriedhof an der Wegscheide bei Bad Orb eine kleine Gedenkfeier statt. Hierbei waren auch der russische Konsul vom Generalkonsulat in Frankfurt und der Bürgermeister von Bad Orb anwesend.

 

 

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Jahreshauptversammlung 2019

 

Am Donnerstag den 21. März 2019 begrüßte unser Vorsitzender, Karl-Heinz Rothländer die Mitglieder und Ehrengäste. Begrüßen konnte er auch die politischen Vertreter - den Bürgermeister von Biebergemünd Manfred Weber, den Kreistagsvorsitzenden Carsten Ulrich, vom Grimmelshausen Gymnasium Studienrat Mark Adrian, den Partnerschaftsbeauftragten des MKK Oliver Böff, den Stadtverordnetenvorsteher von Bad Orb und Mitglied Heinz Grüll, die Ehrenmitglieder Albert Hof und Karl Eyerkaufer sowie unseren Ehrenvorsitzenden Günter Lauer.

Alle lobten in ihren Grußworten die Arbeit der Initiative, nur Heinz Grüll übte Kritik. Er kritisierte, dass in jüngster Zeit keine Vorstandsitzungen und auch die Jahreshauptversammlung nicht in Bad Orb stattfinden, zumal die Stadt Bad Orb den Verein immer wieder sehr unterstütze. Er nannte hier die Teilnahme an der Altpapiersammlung und den Zuschuss für die Musiker beim Blasmusikfest. Unser Vorsitzender stellte die Kritikpunkte klar.

Im Anschluss an die Grußworte trug der Vorsitzende seinen Jahresbericht vor. Dieser wurde auch wieder mit Bildern hinterlegt und war dadurch noch interessanter. Näheres von 2018 siehe auch auf der Homepage unter Archiv/2018. Danach folgte vom Kassierer Heinz-Peter Leis der Kassenbericht mit den Zahlen von 2018. Die Kassenprüfer bescheinigten ihm eine tadellose Kassenführung und beantragten die Entlastung des Kassierers und des gesamten Vorstandes. Die Entlastung erfolgte einstimmig.    

Für die Neuwahlen stellte sich der gesamte Vorstand und die Kassenprüfer wieder zur Verfügung und wurden wiedergewählt:

1. Vorsitzender Karl-Heinz Rothländer, 2. Vorsitzender Kurt Gröll, Kassierer Heinz-Peter Leis, Schriftführerin Silvia Baldy

Beisitzer: Bettina Hechtenberg, Alfons Böhm, Günter Freund und Ludwig Koch

 

 





Der alte und neue Vorstand - auf dem Bild fehlen Kurt Gröll und Ludwig Koch

 

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Schüleraustausch 03. - 12. Februar 2019


Vor dem Kloster Neu-Jerusalem in Istra

Workshop Russischer Tanz

Russland im Winter

Grimmels zum Gegenbesuch in Istra 

Russland im Februar? Viel Schnee und Temperaturen um -20 Grad hatte man uns gesagt, als wir uns entschieden hatten den Schüleraustausch des Grimmelshausen-Gymnasiums Gelnhausen mit der Lermontowschule in Istra im Winter durchzuführen. Nachdem der Besuch der russischen Schülerinnen und Schüler im vergangenen September in Gelnhausen erfolgt und in diesem Kontext das 25-jährige Jubiläum des Austauschs mit Unterstützung des Main-Kinzig-Kreises sowie der Freundschafts-Initiative Istra e.V. begangen worden war, stellten wir uns nun auf den harten russischen Winter ein. Tatsächlich herrschte eine Woche vor unserem Abflug noch sibirische Kälte mit Tiefsttemperaturen von -28 Grad, verbunden mit heftigem Schneefall, sodass wir die wärmsten Kleidungsstücke in den Koffer packten, die wir zu Hause finden konnten.  
Nun konnte es losgehen. Angekommen am Moskauer Flughafen Domodedowo wurden wir von unseren russischen Freunden und den beiden Organisatorinnen Larissa Lindina, die den Austausch von Anbeginn leitet, und Olga Ionova, selbst ehemalige Teilnehmerin am Schüleraustausch, herzlich in Empfang genommen. Uns erwartete in den nächsten zehn Tagen ein überwältigendes Programm, angefangen mit der offiziellen Begrüßung an der Partnerschule, die seit dem letzten Besuch im September 2016 umfassend modernisiert und erweitert wurde. Zunächst hieß die Schulleiterin, Irina Malykh, die Deutschen herzlich willkommen, dann richtete der Landrat, Herr Wicharew, Grußworte an die Gäste und betonte dabei die Relevanz des Austausches für den Kreis Istra. Auch die Leiterin des Bildungsamtes, Frau Nikolajewa, sagte ihre Unterstützung der zukünftigen Austausche zu. Auf deutscher Seite hob Fachbereichsleiterin Frau Sabine Hartmann im Namen der Schulleitung den Beitrag des Schüleraustauschs für die Völkerverständigung. Umrahmt wurde die Veranstaltung durch ein beeindruckendes Unterhaltungsprogramm, bestehend aus Tänzen, Gesangseinlagen, Folkloregruppen und dem Jugendblasorchester der Stadt Istra, über das das Fernsehen im gesamten Moskauer Gebiet berichtete.   

In den folgenden Tagen standen Unterrichtshospitationen, Workshops, Projektarbeit und Kultur im Mittelpunkt. Besonders viel Spaß machten das Zusammenbauen und Programmieren eines Roboters sowie das Bemalen einer Uhr in Form einer Matruschka, der berühmten, bunt bemalten Schachtelpuppe aus Holz, die als Mitbringsel in keinem unserer Koffer fehlen durfte.  Mehrfach wurde ein Workshop für russische Folkloretänze in der Schule besucht. Natürlich erkundeten wir auch Istra, das uns zum zweiten Zuhause werden sollte. „Ich hätte nicht gedacht, dass eine so kleine Stadt wie Istra ein so großes und schönes Kloster hat“, schwärmt Sophie Engels aus der 10.2. Das Kloster Neu-Jerusalem strahlt nach seiner vollständigen Restaurierung in frischen Farben und goldenem Glanz seiner Kuppeln. Derzeit werden im Museum Neu-Jerusalem Fabergé-Exponate ausgestellt, die zum Teil aus dem Fabergé-Museum in Baden-Baden ausgeliehen sind. Durch diese Sonderausstellung führte uns in deutscher Sprache Nastja Lindina, die selbst auch vor einigen Jahren am Austausch teilgenommen hatte. Ein absoluter Höhepunkt war der abendliche Besuch des Balletts „Nussknacker“ im Theater innerhalb der Kremlmauern in Anzug und Abendkleid. Herrlich war auch der Bummel über den in bunten Lichtern getauchten Roten Platz mit seiner Eisbahn. „Am besten gefallen hat mir der Besuch des Museums für Kosmonautik“, sagt Joana Stolz, „da man hier die Entwicklung der Raumfahrt anhand von interaktiven Modulen hautnah erleben konnte. Das Testen eines Raumfahrtflugsimulators war etwas Besonderes.“

Die Tretjakow-Galerie bot Einblicke in die russische Malerei. 

In all der Zeit vertieften die Schüler in Deutschland begonnenen Freundschaften, wobei die Sprachbarrieren zunehmend an Bedeutung verloren. Die überwältigende russische Gastfreundschaft tat hierbei ihr Übriges. 

So verging die Zeit wie im Fluge, und schon bald mussten die Koffer wieder gepackt werden. Das war schwieriger als gedacht, hatten die Gastgeber doch mehr Geschenke mitgegeben als aus Deutschland mitgebracht. Den Abschluss bildete das Abschiedsfest in der Schulaula, auf dem die gemeinsam erarbeiteten Projekte von den deutschen und russischen Schüler vorgestellt wurden. Das Spektrum reichte von Präsentationen von Fotos des Austausches und Kurzfilmen über ein Tutorial zum Backen eines russischen Kuchens bis zum Anfertigen von Fotocollagen, Trachtenpuppen und Sandbildern.

Nach der Aufführung einer gemeinsam getanzten Polka zeigten die deutschen Schülerinnen und Schüler auf der Bühne, was sie beim Workshop „Russischer Tanz“ gelernt hatten, und zwar gekleidet in russischer Tracht. Das Engagement der Gasteltern, die für Essen und Getränke sorgten, ließen diesen Abend zu einem großartigen Abschluss des Schüleraustauschs werden. 

Die Istraer Kreistagsabgeordnete Galina Utkina, die auf russischer Seite den Kontakt zur Freundschafts-Initiative e.V. in Bad Orb hält, welche wiederum den Austausch nach Kräften unterstützt, überreichte den Organisatoren auf deutscher Seite, Mark Adrian und Franziska Wöll, zum Dank eine Urkunde, ebenso Irene Lanz, die seit 25 Jahren mit dem Austausch verbunden ist. 

Am nächsten Tag folgte der tränenreiche Abschied von den neu gewonnenen Freunden in Istra, jedoch bedeutet jeder beendete Schüleraustausch den Planungsbeginn der nächsten interkulturellen Begegnung zwischen der Lermontow-Schule und dem Grimmelshausen-Gymnasium Gelnhausen. 

„Diesen Austausch werde ich niemals vergessen. Es war ein Abenteuer, das ich mit vielen netten Menschen zusammen erlebt habe, die nun meine Freunde sind!“, resümiert Nicole Schröder aus der 9.6. 

Im Übrigen hatten sich unsere Befürchtungen hinsichtlich des harten russischen Winters nicht bestätigt, denn mit unserer Ankunft hatte Tauwetter eingesetzt. Väterchen Frost war der herzlichen und warmen Freundschaft gewichen, der viele Schnee aber bildete eine schöne Fotokulisse. 

Mark Adrian / Franziska Wöll

(erschienen auch in der Lokalpresse)

 

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